Bildungsallianz ist Mitglied im Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland

Nr. 05/19

29. November 2019

Bündnis fordert eine nationale Strategie für ökonomische Bildung in Deutschland

Berlin, 29. November 2019 – Ökonomische Bildung muss an deutschen Schulen einen höheren Stellenwert erhalten. Dies forderte das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland heute in Berlin. Zu den über 50 Initiatoren zählen Lehrkräfte ebenso wie Verbände und Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft und natürlich die Bildungsallianz des Mittelstands.

Ziel der Initiative ist es, ökonomische Bildung an weiterführenden Schulen verpflichtend in die Lehrpläne zu integrieren und die fachbezogene Qualifizierung der Lehrkräfte zu verbessern. Zudem wird das Bündnis auf eine stärkere Vernetzung aller relevanten Akteure der ökonomischen Bildung hinarbeiten.

Zu den Initiatoren zählen unter anderem auch die Bildungsallianz und der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR), weitere Lehrer- und Führungskräfteverbände und gemeinnützige Stiftungen.

Die Initiatoren des Bündnisses sehen es als ihre Aufgabe an, die Stärkung der ökonomischen Bildung auf allen Ebenen voranzutreiben. Im Zentrum stehen müsse dabei eine objektive und fundierte Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge, um den Heranwachsenden einen aufgeklärten und reflektierten Umgang mit Wirtschaftsthemen zu ermöglichen, damit sie ihr Leben verantwortungsvoll und eigenständig gestalten können.
„Es kann nicht sein, dass die jungen Menschen keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen haben. Zu einem selbstbestimmten Leben gehört es, eigenverantwortlich und ökonomisch handeln zu können. Ein Bündnis zur Förderung ökonomischer Bildung ist daher mehr als überfällig!“, bekräftigt Mario Ohoven, Vorsitzender der Bildungsallianz des Mittelstandes.

 „Nur wenn Sinn, Legitimation und Funktionsweise der Wirtschaft eingeordnet werden können, haben Bürger die Möglichkeit, sich als Verbraucher, Arbeitnehmer oder Unternehmer verantwortungsvoll in die Gesellschaft einzubringen. Eine freiheitliche demokratische Grundordnung und eine soziale Marktwirtschaft sind in unserem Land die beiden Seiten derselben Medaille. Wir dürfen keine der beiden Seiten vernachlässigen, indem wir unseren Schülern wichtiges Wissen darüber vorenthalten“, sagte Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Verbands Deutscher Realschullehrer (VDR) und Vize der Bildungsallianz. Zur grundständigen Qualifizierung der Lehrkräfte bedürfe es einer Integration der Ausbildung in die jeweiligen Standards der Länder. Nur sach- und fachkundig ausgebildetes Lehrpersonal könne die jungen Menschen entsprechend unterrichten und die erforderliche Unabhängigkeit von möglicherweise interessengeleiteten Einzelinitiativen gewährleisten.



Pressekontakt: Waltraud Erndl, Pressesprecherin Bildungsallianz, waltraud.erndl@bildungsallianz.org oder erndl@vdr-bund.de, +49 (0)15201957242

Die Bildungsallianz ist eine Allianz für einen Zukunftsplan Bildung.

Mitglieder der Bildungsallianz sind: Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW), Verband deutscher Realschullehrer (VDR), Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung e.V. (BvLB), Katholische Erziehergemeinschaft Deutschland e.V. (KEG), Deutscher Philologenverband (DPhV), Deutscher Lehrerverband (DL), Initiative Differenziertes Schulwesen e.V.- 3x MEHR, Bundesverband höherer Berufe der Technik, Wirtschaft und Gestaltung e.V. (BVT), Verband der privaten Hochschulen e.V. (VPH), Internationaler Bund (IB), Network for Teaching Entrepreneurship Deutschland (NFTE e.V.), Stiftung Lesen, Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (BBB), Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland e.V., Prof. Dr. Clauß Dietz Stiftung.

Teilen